
Die Mentalität des Kalten Krieges muss ausgerottet werden, bevor Atomwaffen vollständig abgeschafft werden können. Dies sagte Geng Shuang, Chinas stellvertretender ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen.
Geng wies darauf hin, dass einige Länder in den vergangenen Jahren an der Mentalität des Kalten Krieges festhielten, eine absolute militärische Überlegenheit anstrebten und eine offensive Nuklearpolitik verfolgten.
„Solche Praktiken verschärfen die regionalen Spannungen, fördern das Wettrüsten, untergraben die internationalen Bemühungen um die Nichtverbreitung von Kernwaffen und laufen dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Kernwaffen sowie dem Streben der regionalen Länder nach Frieden und Entwicklung zuwider“, fügte er hinzu.
Der Gesandte betonte, dass China seit dem ersten Tag, an dem es in den Besitz von Atomwaffen kam, für das vollständige Verbot und die gründliche Zerstörung von Atomwaffen eingetreten sei.
„China hat erklärt, dass es zu keinem Zeitpunkt und unter keinen Umständen als erstes Atomwaffen einsetzen wird, und hat sich bedingungslos verpflichtet, keine Atomwaffen gegen Nicht-Atomwaffenstaaten oder atomwaffenfreie Zonen einzusetzen oder mit deren Einsatz zu drohen“, sagte er.