

(Foto: VCG)
Genf
China hat am Dienstag während der Themendiskussion auf der 48. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats seine Besorgnis über die Verletzung der Rechte indigener Völker durch die Vereinigten Staaten, Kanada und Australien geäußert.
Der chinesische Delegierte sagte, die USA, Kanada und Australien hätten in ihrer Geschichte ethnische Säuberungen, kulturellen Völkermord und andere Verbrechen an indigenen Völkern begangen. Ein großer Teil der historischen Wahrheit sei bis heute unbekannt. Indigene Gruppen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien seien heutzutage in vielen Bereichen, wie politische Teilhabe, Gesundheitsversorgung sowie Bildung und Beschäftigung, systematischer Diskriminierung und Ungerechtigkeit ausgesetzt. Die COVID-19-Pandemie habe die Situation der indigenen Gemeinschaften weiter verschärft. Die USA, Kanada und Australien verschlössen vor diesen Problemen die Augen und weigerten sich, substanzielle Maßnahmen zum Schutz der Rechte der indigenen Bevölkerung zu ergreifen.
Der UN-Menschenrechtsrat, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte und die einschlägigen Sondermechanismen sollten die Verletzung der Rechte der indigenen Völker in diesen Ländern weiterhin beachten und sie auffordern, substanzielle Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Fehler zu berichtigen, ihre historischen Verbrechen anzuerkennen sowie den indigenen Völkern Wiedergutmachung zu leisten und ihre Rechte wirksam zu schützen, so der chinesische Vertreter weiter.