
Pakistan hat am Freitag auf der 48. Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen eine gemeinsame Erklärung im Namen von 65 Ländern abgegeben, in der betont wird, dass die Achtung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität von Staaten und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten grundlegende Normen sind, die die internationalen Beziehungen bestimmen.
In der gemeinsamen Erklärung heißt es weiter, Fragen im Zusammenhang mit Hongkong, Xinjiang und Tibet seien innere Angelegenheiten Chinas, in die keine Einmischung von außen zu dulden sei. Zugleich bekräftigt die Erklärung die Unterstützung Chinas für die Umsetzung des Prinzips „Ein Land, zwei Systeme“ in der Sonderverwaltungsregion Hongkong.
In der gemeinsamen Erklärung wird außerdem betont, dass sich die 65 Länder gegen die Politisierung der Menschenrechte und gegen Doppelstandards sowie gegen unbegründete, politisch motivierte und auf Desinformation beruhende Anschuldigungen gegen China wenden und eine Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten unter dem Vorwand der Menschenrechte ablehnen.
Sechs Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrates haben ebenfalls ein gemeinsames Schreiben verfasst, in dem sie Chinas Position unterstützen. Mehr als 20 Länder haben in ihren nationalen Erklärungen ihre Unterstützung für China zum Ausdruck gebracht.