

Betroffene Länder sollten China der Zeitströmung entsprechend objektiv und vernünftig betrachten. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Mittwoch als Reaktion auf die Aussage von US-Präsident Joe Biden am Dienstag auf der allgemeinen Debatte der UN-Vollversammlung, dass die USA „keinen neuen Kalten Krieg“ anstrebten.
Zhao erklärte weiter, bei der Durchführung internationaler Angelegenheiten dürften keine Hegemonie oder Tyrannei von einer sogenannten Stärkeposition aus betrieben werden, geschweige denn eine Sabotage der internationalen Ordnung oder eine Fabrikation von Konfrontation und Spaltung unter dem Deckmantel von Regeln. China sei Konstrukteur des Weltfriedens, Beitragsleitender zur globalen Entwicklung, Wahrer der internationalen Ordnung und Lieferant öffentlicher Produkte. Es werde der Welt mit seiner neuen Entwicklung kontinuierlich neue Möglichkeiten bringen.
Zur Kooperation der USA, Großbritanniens und Australiens beim Bau von atomaren U-Booten betonte Zhao Lijian, diese Handlungsweise habe absichtlich die regionale Spannung verschärft, das Wettrüsten stimuliert, Frieden und Stabilität in der Region gefährdet und die internationalen Bemühungen um eine Vermeidung der Verbreitung von Atomwaffen verletzt. Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und bei der wirtschaftlichen Erholung brauchten Bevölkerungen in der Asien-Pazifik-Region Wachstum und Beschäftigung, statt U-Boote oder Schießpulver.