
Als Reaktion auf die Beschlagnahme aus China gelieferter Waren durch die USA unter dem Vorwand der so genannten "Zwangsarbeit" in Xinjiang betonte Außenministeriumssprecher Zhao Lijian am Mittwoch, China werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen. Die USA sollten ihre Fehler sofort korrigieren und die unangemessene Unterdrückung chinesischer Unternehmen stoppen.
Kürzlich hatte das US-Amt für Zoll und Grenzschutz einige von chinesischen Unternehmen gelieferte Solarkollektoren mit der Begründung beschlagnahmt, sie könnten Materialien enthalten, die in "Zwangsarbeit" in Xinjiang entstanden sein könnten. Dazu sagte Zhao Lijian, die USA behinderten Photovoltaik-Produkte chinesischer Unternehmen unter einem Vorwand mit Hilfe dieser großen Lüge. Dies enthülle erneut die finstere Absicht der USA, die Entwicklung von Xinjiang zu untergraben. Derlei Manöver störten zudem die internationale Liefer- und industriellen Ketten und torpedierten die weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels.
Außenamtssprecher Zhao Lijian betonte am Mittwoch auch, China sei gegen die neue Sanktionsrunde der USA gegen Äthiopien.
China spreche sich immer dafür aus, dass Staaten sich an das Völkerrecht und die grundlegenden Prinzipien der internationalen Beziehungen halten sollten. Die häufige Anwendung von Sanktionen oder Androhung von Sanktionen, um Druck auszuüben und sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, werde von China stets abgelehnt. Die USA sollten mit den Äthiopien betreffenden Fragen sorgfältig umgehen.