Iranischer Präsident wirft den USA Hegemonie vor

2021-09-22 15:49:22

Foto von Visual People

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Der iranische Präsident Ebrahim Raisi hat den USA Hegemonie vorgeworfen.

Raisi erklärte in einer Videoansprache im Rahmen der allgemeinen Debatte der 76. UN-Vollversammlung am Dienstag, der Iran werde den Versprechungen der US-Regierung nicht mehr trauen. Der eigenmächtige Rückzug der USA aus dem iranischen Atomabkommen und die fortgesetzte Verhängung von Sanktionen gegen den Iran trotz der COVID-19-Pandemie seien Ausdruck der US-Hegemonie. „15 Berichte der Internationalen Atomenergiebehörde haben bestätigt, dass der Iran seine Verpflichtungen eingehalten hat. Die USA sind jedoch ihrer Verpflichtung, die Sanktionen aufzuheben, noch nicht nachgekommen. In Gegensatz dazu sind die USA aus dem Abkommen ausgestiegen und haben noch mehr Sanktionen gegen mein Volk verhängt“, so Raisi.

Der iranische Präsident hat in seiner Rede außerdem die Einmischung der USA in die Angelegenheiten des Nahen Ostens kritisiert. Die Militärpräsenz der Vereinigten Staaten in Syrien und im Irak sei das größte Hindernis für die Realisierung von Demokratie und die Durchsetzung von nationalem Willen in der Region, erklärte Ebrahim Raisi.

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