China gedenkt des Mukden-Zwischenfalls

2021-09-18 20:06:18

Foto von VCG

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Am Samstag hat China des 90. Jahrestages des Mukden-Zwischenfalls gedacht, der den Beginn des Widerstandskrieges des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression markierte. Die Gedenkfeiern fanden nicht nur in Shenyang, dem damaligen Mukden, statt, sondern landesweit.

Zu Beginn der Gedenkfeier im Museum für die Geschichte des Mukden-Zwischenfalls in Shenyang in der nordostchinesischen Provinz Liaoning sangen Tausende Teilnehmer die chinesische Nationalhymne. Im Anschluss daran schlugen 14 Vertreter aus verschiedenen Gesellschaftskreisen 14 Mal gemeinsam eine riesige Glocke, was die 14 Jahre symbolisiert, in denen das chinesische Volk gegen die japanischen Invasoren gekämpft hat. Danach ertönten in Shenyang die Sirenen, um die Menschen zu mahnen, die Geschichte nicht zu vergessen und den hart erkämpften Frieden zu schätzen.

Der Mukden-Zwischenfall, der auch als „18. September-Zwischenfall“ bekannt ist, markierte den Beginn des unerbittlichen Widerstands des chinesischen Volkes gegen die japanischen Invasionstruppen, der während des Zweiten Weltkriegs einen wichtigen Bestandteil des Kampfes der Weltbevölkerung gegen die Faschisten bildete.

Am 18. September 1931 hatten japanische Soldaten einen Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahnstrecke in der Nähe von Shenyang verübt und anschließend chinesische Soldaten dafür verantwortlich gemacht. Japanische Flugzeuge bombardierten noch am selben Tag eine Kaserne der chinesischen Truppen in der Nähe von Shenyang und begannen damit einen 14-jährigen Aggressionskrieg.

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