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Der bemannte Raumschiff Shenzhou-12 und eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch-2F sind am Mittwoch bereits zum Startplatz gebracht worden.
Wie das Büro für bemannte Raumfahrtprojekte des Landes weiter mitteilte, seien die Einrichtungen und Ausrüstungen am Startplatz in gutem Zustand. Verschiedene Funktionsprüfungen vor dem Start und gemeinsame Tests würden wie geplant durchgeführt.
Angaben zufolge soll das bemannte Raumschiff Shenzhou-12 drei Astronauten zur Kernkapsel der Raumstation, „Tianhe“, für einen dreimonatigen Dienst entsenden. Vorher am 29. Mai war das Gütertransportraumschiff Tianzhou-2, das für den frühzeitigen Gütertransport für diese Mission zuständig ist, bereits auf dem chinesischen Startplatz Wenchang von einer Trägerrakete vom Typ CZ-7 erfolgreich ins All geschickt worden.
Die chinesische Raumstation „Tiangong“ besteht aus einer Kernkapsel und zwei Experimentkapseln. Später können die Kapseln gemäß konkreten wissenschaftlichen Forschungszielen ausgebaut werden. Die Kernkapsel wird „Tianhe“, und die beiden Experimentkapseln werden jeweils „Wentian“ und „Mengtian“ genannt.
Plangemäß wird China in der ersten Hälfte 2021 „Tianhe“ auf die Umlaufbahn schicken. 2022 werden getrennt die beiden Experimentkapseln „Wentian“ und „Mengtian“ ins All gesendet. Die drei Kapseln auf der Umlaufbahn werden einen T-förmigen Flugkörper bilden.
Die ganze Raumstation „Tiangong“ wiegt zirka 100 Tonnen. In der Station kann ein langzeitiger Dienst von drei Astronauten und ein kurzzeitiger Dienst von höchstens sechs Astronauten verwirklicht werden. Die geplante Einsatzdauer der Raumstation beträgt 15 Jahre.