China: Indien soll Provokationen unterlassen

2020-06-18 14:30:25

Beijing

Indien soll seine Provokationen sofort einstellen und die Auseinandersetzungen durch Dialoge lösen. Dies forderte Zhang Shuili, Sprecher der westlichen Kriegseinheit der Volksbefreiungsarmee, am Dienstag in einer Erklärung zum chinesisch-indischen Grenzkonflikt im Galwan-Tal.

Auch der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, forderte Indien auf, keine Streitigkeiten durch einseitige Aktionen anzuzetteln. Die indischen Truppen hätten die Kontrolllinie zweimal überschritten und die chinesischen Soldaten angegriffen. Dies habe zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Armeen geführt. China habe scharfen Protest gegen die indischen Provokationen erhoben, so Zhao weiter.

Naghmana Hashi, die pakistanische Botschafterin in China, sagte, Indien wolle damit die Aufmerksamkeit von den sozialen Konflikten im Inland ablenken. Die COVID-19-Epidemie sei in Indien außer Kontrolle geraten und es stehe deswegen vor einem Stillstand der wirtschaftlichen Entwicklung und einem gesellschaftlichen Zusammenbruch.

Die Gesamtsituation an der Grenze zwischen China und Indien ist stabil und kontrollierbar. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Zhao Lijian, am Donnerstag in Beijing.

Nach dem Zwischenfall vor einigen Tagen hätten China und Indien durch militärische und diplomatische Kanäle Kontakt aufgenommen, so Zhao weiter. Beide Seiten seien sich einig, gerecht mit dem schweren Zwischenfall im Galwan-Tal umgehen und den Konsens einhalten zu wollen, der bei dem Treffen der Befehlshaber beider Armeen erzielt worden sei, um die Lage schnellstmöglich zu entspannen sowie den Frieden und die Ruhe in der Grenzregion zu wahren.

China sei zuversichtlich, dass beide Seiten unter der Anleitung des von beiden Staatsoberhäuptern erzielten Konsenses angemessen mit dem Zwischenfall umgingen sowie die gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen vorantreiben könnten.


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