
(Bemerkung von Donald Trump am 15. Mai)
Washington
Die USA haben bereits am 11. Januar begonnen, einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus zu entwickeln. Dies bestätigte US-Präsident Donald Trump am Freitag.
Nun stellt sich die Frage, warum haben die USA bereits im Januar mit der Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes begonnen, während die Epidemie offiziellen Angaben zufolge erst Mitte März in den USA ausgebrochen ist. China hatte die Gensequenz des Virus außerdem erst einen Tag später an die Weltgesundheitsorganisation weitergegeben. Auch unter US-Internetusern besteht der Verdacht, dass die USA schon frühzeitig von dem neuartigen Coronavirus gewusst haben.
Berichten von US-Medien wie „The Palm Beach Post“ zufolge war es im US-Bundesstaat Florida bereits im Januar zu Verdachtsfällen von COVID-19 gekommen, zwei Monate vor der ersten offiziell bestätigten Infektion in den USA. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf offizielle Angaben des Bundesstaats weiter, im Januar und Februar seien insgesamt 171 COVID-19-Verdachtsfälle gemeldet worden, der früheste schon am 1. Januar. Diese Informationen von der offiziellen Webseite Floridas wurden jedoch am 4. Mai gelöscht.
Der Bürgermeister der Stadt Belleville im US-Bundesstaat New Jersey, Michael Melham, erklärte vor kurzem, er habe sich vermutlich im November 2019 mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damals sei in den USA Grippesaison gewesen und die Ärzte hätten gemeint, dass er an der Grippe erkrankt sei, so Melham.