UNO warnt vor Angst und Depression durch die Pandemie

2020-05-14 14:54:00

Selbst wenn die Pandemie vorbei sei, würden die von der Corona-Krise ausgelösten „Trauer, Angst und Depression“ die Menschen auf der ganzen Welt beeinträchtigen. Dies sagte UN-Generalsekretär António Guterres in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft. UN-Experten appellierten an Länder rund um die Welt, die Versorgung psychisch Kranker auszubauen.

In einer Publikation verweist die UNO auf den mentalen Stress, welche die Furcht vor der eigenen Ansteckung oder jener nahestehender Menschen sowie vor möglicherweise tödlichen Folgen der Infektion bei zahllosen Menschen auslösen. Als mentale Belastungsfaktoren der Krise wurden auch die Sorgen um Arbeitsplatz und Lebensunterhalt, die durch die Corona-Auflagen erzwungene Trennung von Nahestehenden und die Ausgangssperren genannt.

Als besonders durch die psychischen Folgen der Krise gefährdet bezeichnen WHO-Experten die Beschäftigten des Gesundheitswesens und der Rettungsdienste. Auch andere Gruppen leiden in der Corona-Krise der UN-Publikation zufolge unter starkem mentalem Druck. So empfänden Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in die Schule könnten, oft Ungewissheit und Beklemmung. In den Risikogruppen der älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wirke die Furcht vor dem Coronavirus auch oft besonders tief.

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