Rangun
Die Übergabezeremonie der von der chinesischen Regierung an Myanmar gewährten Hilfsgüter zur Pandemiebekämpfung hat am Mittwoch in Rangun stattgefunden. Zu den zirka sieben Tonnen Hilfsgütern gehören 150.000 Nukleinsäure-Testreagenzien und 18.000 medizinische Schutzanzüge. An der Zeremonie nahmen der chinesischen Botschafter in Myanmar, Chen Hai, und Vertreter des birmanischen Gesundheits- und Sportsministeriums teil.
Ein Vertreter des birmanischen Gesundheits- und Sportsministeriums sagte dabei, Myanmar habe keine Kompetenz, Testreagenzien zu produzieren. Die von China gewährten Hilfsgüter ermöglichen Myanmar, noch mehr Tests durchzuführen, um die COVID-19-Pandemie besser zu bekämpfen.
Jüngsten Angaben der chinesischen Botschaft in Myanmar zufolge hat die chinesische Regierung seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie bereits mehr als 162.000 Nukleinsäure-Testreagenzien, 3,95 Millionen chirurgische Mundschutzmasken und 48.600 Schutzanzüge an Myanmar gespendet.
Bis Mittwochvormittag gibt es in Myanmar insgesamt 180 bestätigte Infektionen und sechs Todesfälle. 76 COVID-19-Patienten sind bereits genesen.