US-Studie: Schlechter Umgang der US-Regierung in der Pandemie schadet dem internationalen Ruf des Landes

2020-05-13 15:17:17

Einer von der US-amerikanischen Zeitschrift „Foreign Policy“ kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge sind über 80 Prozent der befragten Forscher in den USA der Meinung, dass das schlechte Krisenmanagement der US-Regierung bezüglich COVID-19 dem internationalen Ruf der USA schadet.

Diese Umfrage wurde vom College of William & Mary und der Zeitschrift “Foreign Policy” gemeinsam initiert und die befragten 982 Forscher beschäftigen sich mit der Forschung bezüglich internationaler Beziehungen in den US-amerikanischen Hochschulen.

90 Prozent der Befragten sagten, das ausländische Publikum könne angesichts der COVID-19-Begegnung der US-Regierung die USA nicht als ein respektiertes Land im internationalen System bezeichnen und sie würden zweifeln, ob die USA öffentliche Produkte bereitstellen wollten. 85 Prozent der Befragten sind der Meinung, das ausländische Publikum betrachte die USA nicht mehr als ein Land, das internationale Versprechen und Pflichten erfülle. 80 Prozent der Befragten glauben, die USA spiele keine effektive Rolle bei der Koordination des internationalen Kampfes gegen die Pandemie.

Über 90 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass die USA die WHO weiterhin finanzieren sollten. 60 Prozent der Befragten schlugen vor, mehr US-Beiträge an die WHO als vor der Pandemie zu zahlen.

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