
Beijing
China hat die wiederholten Attacken von US-Außenminister Mike Pompeo gegen China zurückgewiesen.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, erklärte am Freitag, einem Bericht des US-amerikanischen Statistikamts zufolge sei es in den vergangenen zehn Jahren im US-Labor P3 zu insgesamt 400 Unfällen gekommen. Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention (CDC) hätten Ende Februar erklärt, dass in der vorangegangenen Grippe-Saison mindestens 32 Millionen Menschen in den USA infiziert worden seien. 18.000 davon seien an den Folgen der Krankheit gestorben. CDC-Chef Robert Redfield habe zugegeben, dass einige Grippe-Todesfälle tatsächlich auf das neuartige Coronavirus zurückgeführt werden könnten.
Hua erklärte weiter: „Haben die USA ständig Transparenz gefordert? Haben die USA stets Ermittlungen gefordert? Bei der Bekanntmachung von Informationen war China immer offen und transparent und unterstützt die Aufgaben der Weltgesundheitsorganisation gemäß den ‚internationalen Gesundheitsregeln‘. Ich weiß nicht, ob die USA auch so offen und transparent sein könnenwie China. Können die USA das Bio-Labor in Fort Detrick sowie andere Bio-Labors im In- und Ausland, darunter auch in der Ukraine und Kasachstan, für unabhängige internationale Ermittlungen öffnen? Können die USA WHO-Vertreter oder internationale Expertengruppen zur Untersuchung der Quelle der COVID-19-Pandemie sowie der US-Reaktionen darauf in die USA einladen? Können die USA ein Vorbild sein?”