Beijing
Ein stellvertretender UN-Generalsekretär hat zuvor auf der UN-Versammlung die Finanzsituation der UNO bekannt gemacht. Insgesamt hätten demnach 43 UN-Mitgliedsstaaten, darunter auch China, den Mitgliedsbeitrag für 2020 sowie die Gebühren zur UN-Friedensmission bezahlt. Aber gleichzeitig ständen die Vereinten Nationen auch vor Schwierigkeiten wie einem Mangeln an Liquidität, auch aufgrund ausstehender Zahlungen von Mitgliedsstaaten, hieß es.
Am Freitag erklärte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying vor der Presse, als ein verantwortlicher Staat und der zweitgrößte UN-Beitragszahler habe China stets die Pflicht ernsthaft erfüllt. Um die UNO tatsächlich zu unterstützen, habe China den diesjährigen Beitrag und die Gebühren zur Friedensmission schon bezahlt.
Es sei eine gesetzliche Pflicht, rechtzeitig und in voller Höhe den UN-Beitrag zu zahlen. Jeder Mitgliedsstaat solle seine Pflicht erfüllen. Die Großmacht solle besonders die Führungsrolle spielen und der UNO dabei helfen, die Finanzschwierigkeiten zu lösen. Nur so könnten die Vereinten Nationen tatsächlich unterstützt werden, so Hua weiter.