New York
Die Vereinten Nationen brauchen für die Versorgung der durch die Corona-Krise schwer getroffenen ärmsten Menschen der Welt weitere Milliardenbeträge. Der nötige Betrag wurde seit dem Spendenaufruf im März von zwei Milliarden auf nun 6,69 Milliarden U-Dollar mehr als verdreifacht. Statt 54 wurden nun 63 arme Länder in das Hilfsprogramm einbezogen.
Nothilfe, um die Ärmsten vor Hungersnöten zu retten, sei im Interesse aller Länder, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock am Donnerstag vor der Presse. Wenn die internationale Gemeinschaft nicht schnell genug agiere, könnten die Entwicklungserrungenschaften in den letzten Jahrzehnten wieder zunichte gemacht werden, so Lowcock weiter.