
Brüssel
China wird weitere Maßnahmen treffen, einschließlich der erforderlichen Ausweitung des Sonderfonds für die COVID-19-Zusammenarbeit und der Überlegung zu Spenden für den globalen humanitären Reaktionsplan der Vereinten Nationen, um die globale Zusammenarbeit zu stärken und die Pandemie frühzeitig zu bekämpfen. Dies sagte Zhang Ming, Leiter der chinesischen Mission bei der EU, auf der internationalen Geberkonferenz zum Kampf gegen Coronavirus am Montag.
Die chinesische Regierung habe einen Spezialfonds für die COVID-19-Zusammenarbeit im Wert von 2 Milliarden Yuan (283 Millionen US-Dollar) eingerichtet und über 150 Ländern und internationalen Organisationen dringend benötigte Lieferungen zur Verfügung gestellt, sagte Zhang.
Zhang bekräftigte, dass die WHO eine zentrale Rolle bei der Koordinierung der globalen Reaktion auf COVID-19 gespielt habe und China die Organisation wie immer unterstützen werde. China habe der WHO 20 Millionen US-Dollar gespendet, um die Reaktion auf COVID-19 zu unterstützen, und vor kurzem eine weitere Spende von 30 Millionen Dollar angekündigt.
Bei der von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geführten Geberkonferenz wurden weltweit 7,4 Milliarden Euro (8,07 Milliarden US-Dollar) eingesammelt. Die Geberkonferenz wurde von der EU, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, dem Königreich Saudi-Arabien (das auch die G20-Präsidentschaft innehat), Norwegen, Spanien und Großbritannien gemeinsam einberufen.