
Es sei höchst unwahrscheinlich, dass die Verbreitung des die Erkrankung COVID-19 auslösende Virus durch Laborlecks entstanden sei. Dies sagte Jonna Mazet, Epidemiologin an der Universität von Kalifornien, die Forscher des Wuhan-Institut für Virologie ausgebildet und mit ihnen zusammengearbeitet hat. Dafür nannte sie vier Hauptgründe.

Grund 1: Die Laborprobe stimmt nicht mit dem neuen Coronavirus überein.
Der Artikel weist darauf hin, dass Shi Zhengli von der Wuhan-Institut für Virologie nach der Sequenzierung des COVID-19-Virus durch das Team von Jonna Mazet sofort die Versuchsaufzeichnungen überprüft und das COVID-19-Virus mit anderen Coronaviren verglichen habe, die das Team zuvor in Fledermäusen gefunden hatte. Sie habe feststellt, dass sie nicht übereinstimmten.

Grund 2: Das Labor setzt eine strenge Sicherheitsvereinbarung um.
Mazet wies darauf hin, dass es schon früher Zweifel an der Sicherheit des Wuhan-Instituts für Virologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften gegeben habe. Aber sie sei der Meinung gewesen, dass die Arbeit der chinesischen Forscher über jeden Vorwurf erhaben sei, sei es im Labor oder am Ort der Probenahme. Sie sagte auch, dass der Schutz der Laborforscher gewährleistet sei. Gleichzeitig hätten die Forscher bei der Untersuchung von Proben nur inaktivierte und nicht infektiöse Proben verwendet.

Grund 3: Das COVID-19-Virus ist das neueste Virus bei Zoonosen
In dem Bericht hieß es auch, Experten hätten darauf hingewiesen, dass der Ausbruch von COVID-19 nicht durch ein Leck verursacht worden sei. COVID-19 sei eher die neueste Krankheit, die von tierischen Wirten auf den Menschen übertragen worden sei.

Grund 4: Gewöhnliche Menschen sind mit größerer Wahrscheinlichkeit mit dem lebenden Virus infiziert als Forscher
Darüber hinaus sagte Mazet, der vierte Grund dafür sei, dass normale Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit als Forscher lebenden Viren ausgesetzt seien. Sie sei der Ansicht, dass Höhlen und wilde Umgebungen, in denen Fledermäuse gesammelt werden, für normale Menschen gefährlicher seien, weil die Forscher bei der Probenentnahme persönliche Schutzausrüstung verwendeten, aber normale Menschen diese nicht benutzen dürften.
