Außenministerium: Religiöse Fragen sind innenpolitische Angelegenheiten Chinas

2020-04-30 10:00:55

Beijing

Die United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) hat vor kurzem in ihrem Jahresbericht 2020 einen Mangel an Glaubensfreiheit in China vorgeworfen. Dazu sagte Geng Shuang, Pressesprecher des chinesischen Außenministeriums, am Mittwoch, dass diese US-Kommission schon immer politische Vorbehalte gegenüber China habe. China fordere die US-Seite deswegen dazu auf, die grundsätzlichen Tatsachen zu respektieren. Die USA sollten aufhören, Jahr für Jahr einen solchen vorurteilbehafteten Bericht über Religion in China zu veröffentlichen und sich dadurch in die inneren Angelegenheiten des Staates einzumischen.

Geng betonte, China sei ein Rechtsstaat. Die chinesische Regierung schütze rechtsgemäß die Glaubensfreiheit ihrer Bürger und alle Chinesen genößen auch rechtsgemäß ihre vollständige Glaubensfreiheit. Auch wenn die USA dies anschwärzten, ändere das nichts an den Tatsachen. Zudem sei China wie andere Länder durchaus entschlossen, keine illegalen Aktivitäten im Namen der Religion zu dulden, so Geng weiter.

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