Keine Beschränkungen für Material zur Epidemie-Bekämpfung Chinas

2020-04-26 20:17:24

Beijing

China hat keine Beschränkungen für das Material zur Epidemie-Bekämpfung festgelegt.

Auf einer Pressekonferenz des gemeinsamen Präventions- und Kontrollmechanismus des chinesischen Staatsrats hieß es am Sonntag weiter, alle Länder könnten in China reibungslos Material zur Epidemie-Bekämpfung ankaufen. Das chinesische Handelsministerium sei auch bereit, sich mit anderen Behörden zu koordinieren und beim Informationsaustausch über Nachfrage und Angebot, der Abfertigung von zu exportierenden Waren und der Zertifizierung von Standards zu helfen. Die sogenannten „Exportbeschränkungen Chinas“ seien eine Fehlinterpretation und ein Missverständnis.

Einem Bericht der Welthandelsorganisation (WHO) zufolge haben seit dem Ausbruch der COVID-19-Epidemie 80 Länder und Regionen den Export von medizinischer Ausrüstung wie Atemschutzmasken und Handschuhen verboten oder beschränkt, um eigene Mangel zu verhindern. China hat demnach aber keine solchen Maßnahmen unternommen.

Angaben des chinesischen Zolls zufolge ist seit dem 1. März Schutzmaterial im Wert von 55 Milliarden Yuan RMB, darunter 21,1 Milliarden Atemschutzmasken, 10,9 Millionen Schutzanzüge, 3,29 Millionen Schutzbrillen und weitere Ausrüstung, aus China exportiert worden. Bis zum 25. April haben insgesamt 74 Länder und Regionen sowie sechs internationale Organisationen 192 Ankaufsverträge im Wert von 1,41 Milliarden US-Dollar mit China unterzeichnet.

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