
Washington
Die ersten Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in den USA sind bereits Anfang Februar aufgetreten.
Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Gavin Newsom, sagte am Donnerstag, die Zahl der neuen COVID-19-Todesfälle in Kalifornien sei in den vergangenen 24 Stunden um 115 gestiegen. Dies sei die höchste Zahl neuer Todesfälle an einem einzigen Tag seit dem Ausbruch der Epidemie in Kalifornien.
Am Tag zuvor hatte eine Gesundheitsbeamtin im kalifornischen Santa Clara County mitgeteilt, dass der Landkreis drei bisher unbekannte Todesfälle nun COVID-19 zugeschrieben habe. Der erste Todesfall habe sich am 6. Februar ereignet, drei Wochen vor dem im US-Bundesstaat Washington am 29. Februar. Die drei Toten hätten keine Reise in schwer infizierte Gebiete unternommen und seien möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs, so die Beamtin weiter. Es könnten möglicherweise immer mehr bisher unentdeckte COVID-19-Todesfälle bestätigt werden.
Newsom bestätigte auf der Pressekonferenz zur Epidemie in Kalifornien am Mittwoch diese Aussage und erklärte, er habe Fachleute gebeten, Todesfälle erneut zu untersuchen, die vielleicht in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus stünden. Die frühesten Todesfälle könnten sich vielleicht schon im Dezember 2019 ereignet haben.