
New York
Die Vereinten Nationen haben vor einer möglichen Verschärfung der Hungersnot in Konfliktgebieten aufgrund der COVID-19-Pandemie gewarnt.
David Beasley, Direktor des UN-Welternährungsprogramms (WFP) sagte am Dienstag auf einer Videokonferenz des UN-Sicherheitsrates, die internationale Gemeinschaft müsse handeln, um zu garantieren, dass die Pandemie nicht zu einer humanitären Katastrophe und Nahrungskrise führe.
Der ständige UN-Vertreter Chinas, Zhang Jun, rief auf der Konferenz dazu auf, das Hungerproblem durch Vermittlung bei den Konflikten und die Förderung von Entwicklung zu lösen. Entwicklung sei die grundlegende Methode zur Lösung aller globalen Probleme, so Zhang. Besonders in Afrika sollten die Entwicklung unterstützt und Armut beseitigt werden. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung solle tatkräftig vorangetrieben werden, um die Nahrungskrise und die humanitäre Krise von Grund auf zu lösen.