Staatspräsident Xi Jinping inspiziert Shaanxi

2020-04-21 11:49:15

Zhashui

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat am Montag die nordwestchinesische Provinz Shaanxi inspiziert. Am Nachmittag kam er zunächst in der staatlichen Naturschutzzone Niubeiliang im Qinling-Gebirge im Kreis Zhashui in der Stadt Shangluo an, um den ökologischen Schutz im Qinling-Gebirge zu inspizieren.

Die staatliche Naturschutzzone Niubeiliang wurde 1988 nach der Genehmigung durch den Staatsrat gegründet. Das Qinling-Gebirge ist die geographische Demarkationslinie zwischen Nord- und Südchina und auch die hydrologische Demarkationslinie zwischen dem Wassersystem des Gelben Flusses und dem Wassersystem des Yangtze-Flusses in China. Es wird als der „Nationale Zentralpark“ bezeichnet. Allerdings wurden seit einiger Zeit am nördlichen Fluss des Qinling-Gebirges zahlreiche Villen illegal gebaut. Manche Menschen versuchten, den „Nationalen Park“ zu „privaten Hinterhöfen“ umzuwandeln, was das ökologische Umfeld schwer zerstört hatte. Xi Jinping hatte sechs wichtige Hinweise dazu gemacht. Im Juli 2018 wurde eine spezielle Regelungskampagne in Xi’an am nördlichen Fuß des Qinling-Gebirges gestartet. Insgesamt wurden 1.194 illegal gebaute Villen aufgeklärt. 1.185 davon wurden rechtmäßig abgebaut, und neun rechtmäßig beschlagnahmt.

In Niubeiliang betonte Xi Jinping, illegaler Villenbau im Qinling-Gebirge sei eine große Lehre gewesen. Von jetzt an müssten alle Funktionäre in der Provinz Shaanxi diese Lehre klar zur Kenntnis nehmen. Man dürfe auf keinen Fall diesen Fehler wieder machen und müsse tatsächlich das ökologische Umfeld im Qinling-Gebirge gut wahren.

Nach dem Besuch in Niubeiliang ging Xi zum Dorf Jinmi in der Gemeinde Xiaoling, um sich über die Arbeit der Armutsbefreiung zu informieren. Mit seinem gemäßigten Wetter ist das Dorf Jinmi geeignet für den Judasohr-Anbau. Gemäß den dortigen Gegebenheiten ist im Dorf die „1 plus 3“-Armutsbefreiungskampagne entwickelt worden: Der Judasohranbau als die Hauptbranche und gleichzeitig der Anbau von TCM-Kräutern, Früchten und der Ausbau des Tourismus in ländlichen Gebieten. Im vergangenen Jahr lagen die verfügbaren Pro-Kopf-Einnahmen der Dorfbewohner bei zirka 10.000 Yuan. Als Xi Jinping im Dorf eintraf, bereiteten sich mehrere Dorfbewohner gerade für ein Online-Livestreaming für den Verkauf heimischer Produkte vor. Xi Jinping unterhielt sich mit ihnen. Er sagte, der E-Commerce könne als ein neues Geschäftsmodell sowohl einen Absatz der Agrar-Produkte fördern und die Bevölkerung bei der Armutsbefreiung unterstützen als auch die Wiederbelebung der ländlichen Gebiete vorantreiben. So sei dieser Sektor vielversprechend.

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