Deutschland: "Herdenimmunität" nutzt nicht Bekämpfung der COVID-19-Pandemie

2020-04-20 10:54:40

Berlin

Die für eine „Herdenimmunität" gebrauchten zahlreichen Infektionen würden das medizinische System in Deutschland zerstören und das nutze nicht der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik. Wie Helge Braun, Kanzleramtsminister und Bundesminister für besondere Aufgaben, am Sonntag weiter sagte, liege die gegenwärtige Methode Deutschlands darin, vor dem Einsatz von Impfstoffen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen.

Ferner meinte Braun in einem Interview mit DPA in Berlin, wenn die Hälfte der deutschen Bevölkerung allein in den kommenden 18 Monaten die Immunität erhalten würde, bedeute, dass „es täglich 73.000 Infektionen geben muss". Er betonte, so viele Infektionen würden das deutsche medizinische System überlasten und Gesundheitsverwaltungsbehörden könnten auch die Infektionsquelle nicht finden.

Meldungen zufolge sind bis 22 Uhr 16 Ortszeit am Sonntag in Deutschland insgesamt 145.680 Menschen vom neuartigen Coronavirus infiziert worden. 83.438 Menschen sind geheilt und 4.699 gestorben.

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