Beijing
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Donnerstag mit seinem iranischen Amtkollegen Mohammad Dschawad Sarif ein Telefongespräch geführt.
Dabei sagte Wang Yi, dass China und der Iran umfassende strategische Partner seien und beide Seiten einander immer verstanden und unterstützt hätten. Im Kampf gegen die Epidemie arbeiteten China und der Iran zusammen, um einander zu helfen. Damit hätten beide Länder gemeinsam ein Kapitel der Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Epidemie geschrieben. Unter der Leitung der iranischen Regierung habe das iranische Volk solidarisch gekämpft. Die Entwicklungskurve der Epidemie sei tendenziell flach geworden. Das zeige, dass die Präventions- und Kontrollmaßnahmen der iranischen Seite positive Ergebnisse erzielt hätten. China sei bereit, die Zusammenarbeit mit dem Iran bei der Seuchenbekämpfung zu verstärken und weiterhin Hilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten zu leisten. Die Zusammenarbeit zwischen China und dem Irak werde im Prozess der Seuchenbekämpfung weiter vertieft werden. Auch die umfassende strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern werde weiter gestärkt werden. Als zwei aufstrebende Marktwirtschaften seien die Entwicklung und das Wachstum von China und dem Iran ein unvermeidlicher Trend in der Geschichte.
Sarif sagte, dass China dem Iran seit dem Ausbruch der Epidemie selbstlose Hilfe geleistet habe, wofür das iranische Volk zutiefst dankbar sei. In der gegenwärtigen Situation hätten einige Länder China ungerechtfertigterweise seiner Bemühungen zur Bekämpfung von Epidemien beschuldigt, was sowohl unverantwortlich als auch gefährlich sei. Der Iran verurteile nachdrücklich den Unilateralismus, der die Weltgesundheitsorganisation unter Druck setze.
Am selben Tag telefonierte Wang Yi noch jeweils mit seinem pakistanischen und mexikanischen Amtkollegen Moeen Qureshi und Marcelo Ebrard.