Beijing
Am Dienstag hat der chinesische Außenminister Wang Yi ein Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow geführt.
Dabei meinte Wang Yi, seit dem Ausbruch der Epidemie unterstützten sich China und Russland gegenseitig, was das hohe Niveau der bilateralen umfassenden strategischen kooperativen Partnerschaft im neuen Zeitalter darstelle. China habe bemerkt, dass mittlerweile Russland vor großem Druck hinsichtlich der Epidemieprävention stehe. Die ersten von China gewährten medizinischen Materialien seien bereits in Moskau eingetroffen. Die von Russland angekauften Schutzstoffe würden transportiert. Die medizinische Expertengruppe der chinesischen Regierung habe auch ihre Arbeit in Russland gestartet. China werde kontinuierlich unbeirrt Russlands Bekämpfung der COVID-19-Pandemie unterstützen und zeige sich zuversichtlich über Russlands Sieg gegen die Krankheit. Die Anti-Pandemie-Kooperation werde die chinesisch-russischen Beziehungen bereichern und die bilaterale umfassende strategische kooperative Partnerschaft auf ein neues, höheres Niveau bringen.
Wang Yi fügte hinzu, chinesische Staatsbürger in Russland hätten sich tatkräftig um eine Förderung der bilateralen freundschaftlichen Kooperation bemüht. Russland werde bestimmt für den Aufenthalt bzw. das Leben chinesischer Staatsbürger dort Begünstigungen liefern und ihre Gesundheitssicherheit sowie ihre Rechte bzw. Interessen gewährleisten. China und Russland sollten Koordinierung und Kooperation verstärken, um eine ordnungslose Bevölkerungswanderung sowie Risiken der Infektion zu vermeiden. In diesem Sinne solle die Präventionskontrolle bei Grenzübergängen intensiviert werden.
Lawrow erwiderte, Russland teile Chinas Ansicht und werde chinesische Staatsbürger dort gleichberechtigt betrachten und behandeln. Ihre Rechte und Interessen würden umfassend gewährleistet. Und nicht zuletzt werde Russland ihnen notwendige Hilfe gewähren.