
Beijing
Immer mehr Charterflüge für den Transport von Atemschutzmasken in verschiedene Länder fliegen aus China ab.
Mit der Ausbreitung der COVID-19-Epidemie in vielen Ländern steigt der Mangel an Materialien zur Epidemieprävention. Als Produktionsland dieser Materialien ist China zur ersten Ankauf-Wahl vieler Länder geworden. Aus diesem Grund gibt es nun immer mehr Flüge, die Atemschutzmasken und weiteres medizinisches Material von den internationalen Flughäfen in Beijing, Shanghai, Tianjin, Guangzhou, Shenzhen, Zhengzhou und anderen chinesischen Städten in verschiedene Länder bringen. Bei einigen dieser Flugzeuge handelt es sich um Passagierflugzeuge, die zu Frachtflugzeugen umgebaut wurden. Es werden aber auch Militärflugzeuge genutzt, die normalerweise kaum zu sehen sind.

Am 4. April kamen fünf ausländische Militärflugzeuge in Shanghai an, um Güter abzuholen, darunter zwei schwere Transportflugzeuge vom Typ Il76 der algerischen Luftwaffe und zwei weitere von der russischen Luftwaffe.
Am 8. April landeten Militärflugzeuge, die Anti-Epidemie-Material in den Irak und nach Kuwait bringen sollten, auf dem internationalen Flughafen Baiyun in Guangzhou. Die beiden gecharterten Flugzeuge wurden mit medizinischen Hilfsgütern wie Atemschutzmasken und Beatmungsgeräten beladen und verließen Guangzhounoch am selben Tag.

Das erste aus einem Passagierflugzeug umgebaute Transportflugzeug auf dem Flughafen Tianhe in Wuhan flog am 8. April um 20 Uhr nach Melbourne ab. Das Flugzeug beförderte 20 Tonnen Fracht, wie Atemschutzmasken, Schutzkleidung, Schutzbrillen, medizinische Ausrüstung und weiteres Material zur Bekämpfung der Epidemie.

Angesichts der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ist die Nachfrage nach Schutzmaterial enorm. Hubei ist eine wichtige Provinz für die Produktion von medizinischen Materialien. Die Exportunternehmen dort haben eine große Anzahl internationaler Aufträge für Schutzmaterialien erhalten. Medizinisches Material aus Hubei wird nun in alle Teile der Welt gebracht und trägt damit zum globalen Kampf gegen die COVID-19-Pandemie bei.