
Beijing
Der Video-Sondergipfel zwischen der ASEAN und China, Japan und Südkorea (10 plus 3) zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie hat am Dienstag stattgefunden. Daran nahmen Spitzenpolitiker der obengenannten 13 Länder sowie der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros AdhanomGhebreyesus, und der Generalsekretär der ASEAN, Lim Jock Hoi, teil. Ministerpräsident Li Keqiang hat dabei Chinas Ansichten über mehr Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Pandemie und Wiederherstellung der wirtschaftlichen Entwicklung geäußert.
Wu Jianghao, Direktor der Asien-Abteilung des chinesischen Außenministeriums, sagte in einem Interview, Chinas Ansichten fänden ein positives Echo von allen Seiten. Die Teilnehmer zeigten sich einig, dass die 13 Staaten durch intensivierte Kooperation gemeinsam die Pandemie bekämpfen sollten. Gleichzeitig sollten reibungslose Branchen- bzw. Versorgungsketten gewährleistet werden, um nach allen Kräften eine Wiedernormalisierung der wirtschaftlichen Entwicklung zu verwirklichen. Er fügte hinzu, dieser Sondergipfel sei eine bedeutende Konferenz zwischen ostasiatischen Staaten seit dem letzten G20-Sondergipfel und auch eine positive Maßnahme zur Umsetzung der Initiative zur solidarischen Pandemiebewältigung der internationalen Gemeinschaft von Staatspräsident XiJinping.
Wu Jianghao betonte ferner, durch diesen Sondergipfel sei das Gemeinschaftsgefühl der 10 plus 3 Staaten gestärkt, die Kooperationszuversicht belebt, und die Richtung der Zusammenarbeit klargestellt worden. China zeige sich zufrieden mit den Erfolgen der Konferenz und wolle mit allen Seiten eng zusammenarbeiten und mit effektiven Maßnahmen die Pandemie möglichst bald besiegen. Mit einem erhöhten Niveau der öffentlichen Gesundheit könnte die regionale ökonomische Vitalität wieder hergestellt werden, so der chinesische Diplomat weiter.