Beijing
Die „10+3“- Länder müssen ihr Bewusstsein für eine Gemeinschaft der geteilten Zukunft stärken und ihre Entschlossenheit zeigen, in Einigkeit zu reagieren. Dies sagte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Dienstag auf der Sondersitzung der Staats- und Regierungschefs der ASEAN und Chinas, Japans und Südkoreas (10+3) zur Bekämpfung der COVID -19-Pandemie in Beijing.
Gegenwärtig breite sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus. Leben und Gesundheit der Menschen seien bedroht, während die Weltwirtschaft stark beeinträchtigt sei, fügte Li hinzu. Die ASEAN und China, Japan und Südkorea seien enge Nachbarn. Sie verfügten über vollständige Industrieketten und arbeitsteilige Systeme, deren Vorzüge sich gegenseitig ergänzen. Sie hätten auch wertvolle Erfahrungen gesammelt und Notfallreaktionsmechanismen bei der Bewältigung von Krisen durch ihre Zusammenarbeit etabliert. Der 10+3-Mechanismus müsse eine aktive und besondere Rolle bei der Bewältigung der Pandemie und der Wiederherstellung der wirtschaftlichen Entwicklung spielen, das Vertrauen der Region und der internationalen Gemeinschaft stärken und einen frühen Sieg über die Pandemie in Ostasien anstreben, so Chinas Ministerpräsident.