Beijing
Der chinesische Außenministeriumssprecher Zhao Lijian hat am Sonntag auf Nachfragen über den Umgang mit Staatsbürgern afrikanischer Länder in China hinsichtlich der Epidemievorbeugungsmaßnahmen in der Provinz Guangdong reagiert.
Dabei wies Zhao Lijiand arauf hin, dass die chinesische Regierung alle Ausländer in China gleichberechtigt betrachte und behandle. Die unterschiedliche Behandlung von bestimmten Menschengruppen werde entschieden abgelehnt. Diskriminierende Äußerungen und Taten würden auf keinen Fall toleriert.
Zhao Lijian betonte, China und Afrika seien gute Freunde, Partner und Brüder. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie hätten China und Afrika abermals solidarisch Schwierigkeiten und Herausforderungen bewältigt. Die chinesisch-afrikanische Freundschaft sei erneut verstärkt worden. Angesichts der hohen Ausgaben für die Epidemiebekämpfung in China wurden dennoch über verschiedene Kanäle der Afrikanische Union (AU) und den afrikanischen Länder Zugang zu zahlreichen medizinische Materialien gewährt, darunter Testreagenzgläser, Mundschutzmasken, Schutzanzüge, Schutzbrillen, Schutzmasken, Körpertemperatur-Messgeräte, medizinische Handschuhe und Beatmungsgeräte. Auch weiterhin werde China kontinuierlich den afrikanischen Staaten Hilfe innerhalb seiner Kräfte gewähren.
Zhao Lijian fügte hinzu, dass die Provinz Guangdong großen Wert auf die Anliegen afrikanischer Freunde lege und daher umgehend Untersuchungen eingeleitet werden. Arbeitsmethoden würden schneller verbessert werden. Dazu gehörten die gleichberechtigte Umsetzung von verschiedenen Gesundheitsdienstleistungen, Bereitstellung von speziellen Hotels für die Unterbringung von Ausländern, die medizinisch beobachtet werden müssen, sowie gemäßigte Ermäßigung der Unterkunftskosten von Menschen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Zudem sei ein effektiver Konsultationsmechanismus mit ausländischen Konsulaten in Guangzhou etabliert worden. Und nicht zuletzt würden rassistische, diskriminierende Äußerungen und Taten vehement bekämpft, so der chinesische Außenministeriumssprecher weiter.