Corona-Krise: China fordert Anpassung der Maßnahmen an Situation

2020-04-11 18:34:42

Beijing

Angesichts der entspannten Lage der Corona-Krise in China hat die chinesische Regierung eine Anpassung der Kontrollmaßnahmen an die Situation gefordert.

In einem vor kurzem veröffentlichten Rundschreiben des chinesischen Staatsrates wurde betont, entsprechend der konkreten Situation die Zeit für die Wiederaufnahme von Produktionen und die Wiederöffnung von Schulen wissenschaftlich festzulegen. Dabei müssten sich Regierungen, Behörden, Institute und einzelne Familien einer strengen Verantwortung unterziehen.

Es wurde außerdem gefordert, differenzierte Kontrollmaßnahmen durchzuführen. So sollen die Regionen mit geringerem Risiko schrittweise und angemessen geöffnet, die notwendigen Räume für Leben und Produktion ordentlich zugänglich gemacht, behutsam mit den Unterhaltungsorten umgegangen und für die Regionen mit hohem Risiko das Prinzip “Sicherheit und Stabilität” befolgt werden.

Ferner wurde in dem Rundschreiben vor einer Wiederkehr von Infektionen gewarnt. Luftverkehr und Landhäfen sollten ins Visier genommen werden. Es gelte das Prinzip “möglichst frühe Entdeckung, Informierung, Quarantäne und Behandlung”, um die Infektionsgefahr möglichst zu minimieren. Schwerpunktmäßig sollten Schutzhinweise für Senioren, Kinder, schwangere Frauen, Schüler und Studenten sowie Ärzte und Pfleger gegeben und Menschenansammlungen vermieden werden.

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