Beijing
Niemand kümmert sich mehr um die Gesundheit der Landsleute in Taiwan als die chinesische Zentralregierung. Dies sagte Sprecher Zhao Lijian vom chinesischen Außenministerium als Reaktion auf eine Behauptung der USA über die „Mensch-zu-Mensch-Übertragung“ des neuartigen Coronavirus und den Zustand Taiwans während der COVID-19-Pandemie.
Nach der Feststellung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus habe die chinesische nationale Kommission für Hygiene und Gesundheit (NHC) rechtzeitig Taiwan darüber informiert, sagte Zhao. Das NHC-Expertenteam habe am 20. Januar die Eigenheit der „Mensch-zu-Mensch-Übertragung“ des Virus bekanntgegeben. Vom 20. bis 21. Januar habe ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Wuhan recherchiert und der WHO-Vertreter in China, Dr. Gauden Galea, habe am 21 Januar erklärt, dass das neue Virus in gewissem Maße über die Eigenschaft der „Mensch-zu-Mensch-Übertragung“ verfügt.
Das neuartige Coronavirus sei für die Menschheit ein völlig unbekanntes Virus und man brauche Zeit, um sich über das Virus zu informieren, sagte der Sprecher. Das entspreche den wissenschaftlichen Regeln, betonte er.
Ein Sprecher des US-Außenministeriums behauptete am Donnerstag, dass die WHO in einer ihrer Erklärungen am 14. Januar die „Mensch-zu-Mensch-Übertragung“ des Virus negiert habe. Die internationale Gesellschaft habe keine Informationen von Taiwan erhalten. Darüber seien die USA tief besorgt.