London/Kairo/Mexico City
Die weltweite Lage der COVID-19-Epidemie ist weiterhin kritisch.
Meldungen zufolge wurde der britische Premierminister Boris Johnson aufgrund einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes auf die Intensivstation verlegt. Angaben des britischen Gesundheitsministeriums zufolge wurden bis Montag insgesamt 51.608 Infektionsfälle gemeldet. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl um 3.802 gestiegen. Bislang sind 5.373 Personen an den Folgen der Erkrankung gestorben.
Einem Bericht des deutschen Fernsehsenders N-TV zufolge hat die Gesamtzahl der COVID-19-Infektionen in Deutschland am Dienstag 100.000 überschritten. Bis acht Uhr wurden 100.168 Infizierte gemeldet, unter denen es 1.646 Todesfälle gibt. Die deutsche Bundesregierung hat am Montag ein Einreiseverbot für Touristen ohne vernünftigen Grund und eine 14-tätige Zwangsquarantäne für Einreisende vorgeschlagen.
In Frankreich wurden in den vergangenen 24 Stunden 833 neue Todesfälle verzeichnet. So viele Tote an einem Tag gab es seit dem Ausbruch der Epidemie in Frankreich noch nie.
In Spanien starben am Montag unterdessen 637 Personen an den Folgen der Infektionskrankheit. Es handelt sich dabei um die niedrigste Zahl seit dem 25. März.
In Italien stiegen die Infektionen am Montag um 3.599 auf insgesamt 132.547. Damit sank die Zahl der Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge. Im Vergleich zum Stand vor einer Woche sei die Mortalität um mehr als 20 Prozent gesunken, sagte ein Beamter des italienischen Gesundheitsministeriums.
Im Nahen Osten wurden mehr als 110.000 Infektionen bestätigt. Mit mehr als 60.000 Infektionsfällen im Iran und 30.000 in der Türkei, sind diese beiden Staaten besonders schwer von dem neuartigen Coronavirus betroffen.
In Lateinamerika wurden bis Montag insgesamt über 34.000 Infektionsfälle gemeldet. In mehreren lateinamerikanischen Ländern wie Chile, Ecuador und Honduras sind die Menschen dazu verpflichtet, Schutzmasken zu tragen.