Beijing
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat am Donnerstag mit seinem kanadischen Amtskollegen Francois-Philippe Champagne telefoniert.
Dabei würdigte Francois-Philippe Champagne die gezielten effektiven Ergebnisse und dankte China dafür, Kanada medizinische Güter zu spenden und mit Kanada Erfahrungen zur Prävention und Kontrolle der Epidemie zu teilen. Angesichts der globalen Herausforderungen durch die Epidemie spiele die verstärkte Zusammenarbeit zwischen China und Kanada im Bereich öffentlicher Hygiene eine immer größere Rolle. Kanada hoffe, dass anlässlich des 50. Jubiläums der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen beider Länder in diesem Jahr der Austausch und die Zusammenarbeit mit China ausgebaut und durch konstruktive Maßnahmen die Beziehungen beider Länder in die richtige Bahn zurückgebracht werden können. Kanada lege großen Wert auf die Sicherheit und Gesundheit der chinesischen Staatsbürger und werde ihnen notwendige Gewährleistung anbieten.
Wang Yi sagte, das Virus sei der gemeinsame Feind der Menschheit und alle Länder müssten gemeinsam handeln. China sei das erste Land, das die Coronavirus-Epidemie bei der Weltgesundheitsorganisation gemeldet habe. Deshalb habe China die ernste und gründlichste Präventions-und Kontrollmaßnamen in der Geschichte ergriffen und die Verbreitung der Epidemie effektiv eingedämmt. Wie das WHO-Expertenteam gesagt habe, hätten Chinas Bemühungen die Kurve der Epidemie auf wundersame Weise verändert. China habe nicht nur die Gesundheit des chinesischen Volkes gewahrt sondern auch für alle Länder der Welt Zeit gewonnen und diesen wertvolle Erfahrungen angeboten. Jede Aussage, die diese grundlegende Tatsache ignoriere, sei unhaltbar und stelle eine große Respektlosigkeit gegenüber dem chinesischen Volk dar, das einen hohen Preis bezahlt habe. China glaube, dass Kanada nicht so handeln würde, so Wang Yi weiter.
Am gleichen Tag hat Wang Yi auch mit seiner kolumbischen Amtskollegin Claudia Blum de Barberi telefoniert.