Chinas Außenamt kritisiert weitere Stigmatisierung Chinas durch US-Politiker

2020-03-26 18:43:14

Beijing

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang hat auf der regulären Pressekonferenz am Donnerstag in Beijing die Vorgehensweise einiger US-Politiker kritisiert.

Geng sagte, die US-Politiker verleumdeten die Bemühungen Chinas um den Kampf gegen die COVID-19-Epidemie absichtlich und schwärzten sie an. Sie wollten damit ablenken und die Verantwortung auf anderen abwälzen. Ihre Absicht sei extrem garstig.

Die Rückverfolgung der Herkunft des neuartigen Coronavirus sei eine komplizierte wissenschaftliche Frage, so Geng Shuang weiter. Man solle sich die wissenschaftlichen und professionellen Vorschläge anhören. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Gemeinschaft lehnten die Verbindung des Virus mit einem bestimmten Land oder Gebiet und die Stigmatisierung deutlich ab. Die WHO und die internationale Gemeinschaft lobten die Arbeit Chinas zur Bekämpfung der Epidemie.

Der Sprecher betonte, die ganze Welt werde zurzeit von der COVID-19-Epidemie heimgesucht. Die Lage in den USA habe sich immer weiter verschlechtert. Wenn man sich in dieser Zeit nicht auf die Prävention und Kontrolle der Epidemie in eigenem Land konzentriere und auch nicht zur globalen Zusammenarbeit beitrage, sondern nur immer wieder den politischen Streit starte und die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Epidemie beschädigte, welche Moral hätten denn solcher Politiker?

Seit dem Ausbruch der COVID-19-Epidemie habe die chinesische Seite die umfassendsten, vollständigsten und strengsten Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle ergriffen, positive Erfolge erzielt und zur globalen Epidemiebekämpfung beigetragen. Die chinesische Seite teile auch mit einer offenen, transparenten und verantwortungsbewussten Haltung die Informationen über die Epidemie mit den betroffenen Ländern und internationalen Organisationen, bleibe im engen Kontakt und arbeite zusammen, so Geng Shuang.

US-Außenminister Mike Pompeo attackierte in der Videokonferenz der G7-Außenminister am Mittwoch weiterhin das politische System der Volksrepublik und bezeichnete das COVID-19 erneut als „Wuhan-Virus“.

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