UN-Sonderberichterstatterin zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kritisiert unverantwortliche Verwendung von Ersatznamen für COVID-19

2020-03-24 10:11:23

Genf

E. Tendayi Achiume, UN-Sonderberichterstatterin für zeitgenössische Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz, hat am Montag die unverantwortliche Verwendung von Ersatznamen für COVID-19 durch einige Länder kritisiert. Es sei unverantwortlich, das Virus mit einem konkreten Land oder einer Nationalität im fremdenfeindlichen Sinne zu verbinden, betonte Achiume.

Achiume wies ferner darauf hin, dass alle Länder im Kampf gegen die Epidemie des Coronavirus COVID-19 besonders vermeiden müssten, Fremdenfeindlichkeit zu vermitteln oder Rassendiskriminierung zu unterstützen. Eine Hetz- oder Diskriminierungspolitik würde den Kampf gegen die Epidemie nicht begünstigen sondern ihm sogar schaden, so Achiume weiter.

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