Außenministerium: China ergreift reziproke Maßnahmen gegen US-Beschränkungen chinesischer Medien

2020-03-19 18:59:54


Beijing

China reagiert mit Gegenmaßnahmen, nachdem die Vereinigten Staaten ihre Beschränkungen für fünf chinesische Medienanstalten verhängt haben. Wie der Pressesprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, am Donnerstag erklärte, werde China reziproke Maßnahmen auf US-Journalisten in China anwenden, weil die USA diskriminierende Beschränkungen für chinesische Journalisten bezüglich des Visaantrags, der administrativen Prüfung sowie des Interviewrechts auferlegt hätten. Die betroffenen chinesischen Medien hätten lange Zeit keine Einschränkungen in den USA erlebt. Inzwischen seien sie jedoch mit schärferen Auflagen konfrontiert. Der chinesische Presseverband hat als Vertreter der chinesischen Medien die Ungerechtigkeit und die unbegründete Unterdrückung durch die USA enthüllt sowie Doppelmoral und Hegemonie kritisiert. China unterstütze die chinesischen Medien entschlossen dabei, ihre eigenen Interessen zu wahren, und werde gezwungen, rezipoke Maßnahmen auf US-Journalisten anzuwenden, so Geng weiter.

Geng wies ferner darauf hin, China werde am bevorstehenden Mittwoch seine Erfahrungen bei dem Kampf gegen die COVID-19-Epidemie mit über 10 Ländern aus Eurasien und Südasien teilen. Beamten aus den Gesundheits-, Zollbehörden und dem Außenministeirum Chinas sowie chinesische Experten werden mit Experten aus Eurasien eine Videokonferenz am Freitagnachmittag einberufen.

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