
Ein Mann mit Mundschutz geht über einen leeren Platz in Rom
Genf/Brüssel
Jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Dienstag zufolge sind bis zehn Uhr (MEZ) außerhalb Chinas insgesamt 97.996 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden.
Die WHO erklärte am gleichen Tag, die Infektionen mit dem Virus seien außerhalb Chinas gegenüber dem Vortag um 11.487 gestiegen. Die Todesfälle aufgrund des Virus sind gegenüber dem Vortag um 462 auf 4.195 angestiegen.
Bis 18 Uhr am Dienstag sind die Infektionen mit dem Virus in Italien auf 31.506 gestiegen. In Frankreich gibt es 7.730 Fälle, in Spanien 11.178 in Österreich 1.332 und in den USA 5.894.
Die Spitzenpolitiker der EU und ihrer Mitgliedsstaaten haben sich am Dienstag auf einem Video-Gipfel darauf geeinigt, eine Einreisebeschränkung für Nicht-EU-Bürger vorerst für 30 Tage zu verhängen, um die COVID-19-Epidemie einzudämmen.
Der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, rief am selben Tag nach einer Telefonkonferenz mit Gesundheitsbeamten von 53 Ländern dieser Region dazu auf, Chinas Erfahrungen zu lernen und durch die „kühnste Maßnahmen“ die Epidemie einzudämmen.