Außenministerium: China will Erfahrungen beim Kampf gegen COVID-19-Epidemie mit afrikanischen Ländern teilen

2020-03-17 21:08:28

Beijing

China wird am bevorstehenden Mittwoch seine Erfahrungen bei dem Kampf gegen die COVID-19-Epidemie mit über 20 afrikanischen Ländern teilen. Dies teilte Geng Shuang, Pressesprecher des chinesischen Außenministeriums, am Dienstag in Beijing mit. Beamten aus den Gesundheits- und Zollbehörden Chinas sowie chinesische Experten werden mit Experten und Mitarbeitern aus Afrika eine Videokonferenz am Mittwochnachmittag einberufen.

Bisher haben mehrere afrikanischen Länder über bestätigte Fälle von COVID-19-Infektionen berichtet. Afrika steht auch vor einer ernsten Lage. Einige afrikanische Länder haben China sogar um Hilfe gebeten und wollen von China die Erfahrungen und Maßnahmen gegen die Epidemie lernen.

In Bezug auf die Lage in Serbien sagte Geng, China werde eng mit der serbischen Bevölkerung zusammenstehen und gemeinsam gegen die Epidemie kämpfen.

Berichten zufolge laufen die Entwicklung und Forschung von Impfstoffen gegen die COVID-19-Epidemie in China auf Hochtouren. Zugleich hat China bereits über zehn Ländern einschließlich Italien, Großbritannien und der Niederlande Testmaterialien zur Bestätigung von Infektionen angeboten.

Die Vorwürfe einiger US-Politiker bezüglich integrierter Entwicklung von militärischen und zivilen Bereichen wies Geng zurück. Die USA sollten bösartige Vorwürfe und absichtliche Anschwärzungen gegen China stoppen, so Geng weiter.

Einige US-Politiker haben behauptet, dass das Weiße Haus durch ein Präsidentendekret die medizinischen Angebotsketten von China in die USA zurückverlegen werde. Dazu sagte Geng Shuang, es sei unrealistisch und unvernünftig, unter welchem Vorwand und auf welche Weise auch immer, die globalen Industrie- und Angebotsketten abzuschneiden. Dies könne die Probleme der USA nicht lösen, sondern würde den normalen US-Bürgern nur schaden.


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