Washington
Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christina Georgieva hat am Montag zu verstärkter Koordination aller Länder im Kampf gegen die COVID-19-Epidemie aufgerufen.
Christina Georgieva sagte, angesichts der Ausbreitung der neuartigen Coronavirus-Epidemie sei eine verstärkte globale Koordination der Schlüssel zu mehr Zuversicht und zur Stabilisierung der globalen Wirtschaft. Alle Länder sollten sich hinsichtlich der Finanz- und Währungspolitik und Finanzkontrolle koordinieren, um gemeinsam der Epidemie zu begegnen.
Der IWF stelle Kredite in Höhe von einer Billion US-Dollar bereit, um hilfebedürftigen Mitgliedsstaaten zu unterstützen. Darunter stünden 50 Milliarden US-Dollar, wie vorher angekündigt wurde, Ländern mit niedrigen Einkommen und Ländern mit aufstrebenden Märkten zur Verfügung.
Berichten zufolge haben die Spitzenpolitiker der G7 auf einer Videokonferenz am gleichen Tag vereinbart, durch Währungs- und Finanzpolitik sowie durch gezielte Maßnahmen den von der Epidemie am schwersten betroffenen Arbeitern, Unternehmen und Branchen Soforthilfe anzubieten.