Beijing
Der Bericht über die Menschenrechtsverletzungen der USA 2019, der am Freitag vom Pressebüro des chinesischen Staatsrats veröffentlicht wurde, wies darauf hin, dass fehlende gesetzliche Einschränkungen des Waffenbesitzes in den USA zur Verbreitung von Waffengewalt geführt hätten und dies die Sicherheit von Personen und Eigentum ernsthaft bedrohe. Im Jahr 2019 seien in den USA insgesamt 39.052 Menschen bei Gewalttaten mit Schusswaffen erschossen worden.
Zudem heißt es in dem Bericht, eine zunehmend heftige Politik des Geldes verzerre die öffentliche Meinung und mache die sogenannten demokratischen Wahlen zu einem Spiel für die Reichen. Im Jahr 2018 hätten die Ausgaben für die Mid-Term-Wahlen 5,7 Milliarden US-Dollar erreicht und damit seien die Wahlen die teuersten Wahlen des US-Kongresses in der Geschichte geworden; die zehn größte Geldspender hätten dem Super Political Action Committee (Super PAC) 436 Millionen US-Dollar gespendet. Die Wettkämpfe bei der Geldmittelsammlung zur Präsidentschaftswahl 2010 würden immer drastischer, und alle Mitbewerber um die US-Präsidentschaft hätten bisher 1,08 Milliarden US-Dollar gesammelt, so der Bericht.