Bericht: Schere zwischen Arm und Reich in den USA öffnet sich immer weiter

2020-03-13 16:59:45

Beijing

Die Schere zwischen Arm und Reich in den USA öffnet sich immer weiter. Wie aus dem Bericht über Menschrechtsverletzungen in den USA 2019, der am Freitag vom Pressebüro des chinesischen Staatsrats veröffentlich wurde, zu erfahren war, ist der Abstand zwischen Arm und Reich in den USA der größte aller westlichen Staaten. Der Gini-Index in den USA sei im Jahr 2018 auf 0,485 gestiegen, damit sei das Arm-Reich-Gefälle am höchsten seit den vergangenen 50 Jahren. 10 Prozent der reichsten Haushalte besäßen rund 75 Prozent des gesamten Netto-Eigentums aller Haushalte in den USA. Von 1989 bis 2018 läge das Eigentumswachstum von 50 Prozent der ärmsten Haushalte bei null, so der Bericht.

Nach dem Bericht sind die USA zurzeit das einzige entwickelte Land, in dem Millionen Menschen unter Hungersnot leiden. Statistischen Daten des United States Census Bureaus zufolge gäbe es in den USA 2018 39,7 Millionen arme Menschen. Jede Nacht seien mindestens 500.000 Amerikaner obdachlos. 65 Millionen Menschen müssten wegen der zu hohen Kosten auf medizinische Behandlungen verzichten.

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