Chinas Erfahrungen mit Prävention und Kontrolle der Epidemie von vielen Ländern geteilt

2020-03-09 11:49:42

Beijing

Italien, Südkorea, Iran und andere Länder haben Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der neuartigen Corona-Virus-Epidemie einzudämmen. Zu den Maßnahmen gehören die Sperrung von Epidemiegebieten, die Aussetzung von Lehrveranstaltungen und Personalversammlungsaktivitäten, die sich in China als wirksam erwiesen haben.

Am frühen Sonntagmorgen Ortszeit unterzeichnete der italienische Premierminister Giuseppe Conte ein Dekret, das die Durchführung von Sperrmaßnahmen für die gesamte Region Lombardia und 14 Provinzen in vier weiteren Regionen ankündigte. Das Dekret tritt am gleichen Tag in Kraft und ist bis zum 3. April gültig. Italien ist nach China das zweite Land, das Maßnahmen zur Kontrolle der Menschenströme in von der Epidemie schwer betroffenen Gebieten ergreift.

Der Iran schickte medizinische Teams mit 300.000 Mitarbeitern, um die Epidemie von Tür zu Tür zu untersuchen. Der chinesische medizinische Behandlungsplan wurde ins Persische übersetzt und veröffentlicht. Alle Schulen des Landes wurden geschlossen.

Bruce Aylward, Leiter des WHO-Expertenteams und leitender Berater des WHO-Generaldirektors, wies kürzlich darauf hin, dass Chinas Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung der Epidemie weltweit einen Standard gesetzt hätten. Mit Chinas Erfahrung müssten andere Länder nicht "bei Null anfangen", sagte Bruce Aylward.

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