WHO ruft zur verstärkten Versorgung mit medizinischen Schutzmitteln auf

2020-03-04 09:49:49


Genf

Der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte am Dienstag, der Mangel an medizinischen Schutzmitteln weltweit habe die Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie in vielen Ländern beschränkt. Er rief Regierungen verschiedener Staaten sowie betreffende Unternehmen auf, mit umgehenden Aktionen die globale Versorgung mit medizinischen Schutzmitteln auf der gegenwärtigen Basis um 40 Prozent zu erhöhen.

Der WHO-Chef fügte hinzu, Schätzungen seiner Organisation zufolge würden zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie weltweit monatlich 89 Millionen medizinische Schutzmasken, 76 Millionen medizinische Handschuhe und 1,6 Millionen Schutzbrillen benötigt. Voll und ganz betrachtet solle die Versorgung der medizinischen Schutzmittel auf der gegenwärtigen Basis um 40 Prozent gesteigert werden. Er rief betreffende Produzenten auf, dringend das Herstellungsvolumen zu erhöhen. Gleichzeitig sollten verschiedene Regierungen mit Maßnahmen die Produktion stimulieren, um die Nachfrage zu decken.

Laut der WHO müssen die steigenden Infektionszahlen in Gebieten östlich des Mittelmeers “aufmerksam beobachtet werden”. Der Direktor der Ostmittelmeer-Gebiete von der WHO bekräftigte erneut, um einen Epidemieausbruch einzudämmen und den Betrieb des Gesundheitssystems zu verstärken, müssten betreffende Aufsichts- und Reaktionseinsätze intensiviert werden. Zudem sollten ausschlaggebende Informationen geteilt werden.

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