Beijing
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang wies am Dienstag Bemerkungen des US-Außenministers Mike Pompeo zurück und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass er die Geschichte und die Grundlagen der Beziehung zwischen China und den USA respektiere.
Geng verwies darauf, die Rede von Mike Pompeo bezüglich der China-Frage entbehre einem historischen Fundament und der faktischen Grundlagen der Beziehung zwischen den beiden Staaten. Sie sei im Geiste des Kalten Krieges und voller politischer Vorurteile, denen sich China widersetze. Man rate Pompeo, die Mentalität des Kalten Krieges und ideologischen Vorurteile aufzugeben, die Geschichte und die Grundlagen der Beziehung zwischen China und den USA zu respektieren, mit der Verleumdung des politischen Systems der Volksrepublik Chinas aufzuhören und den regulären Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern nicht mehr zu beeinträchtigen.
Mike Pempeo hielt kürzlich eine Rede auf der Sitzung der Staatlichen Gouverneursvereinigung der Vereinigten Staaten von Amerika und sagte, dass der Wettbewerb zwischen den USA und China von der Bundesebene bis auf die lokale Ebene in vollem Gange sei. China nutze die Charakteristika des freien und offenen politischen Systems der USA aus, um lokalen Einfluss zu gewinnen und Lokalregierungen zu unterwandern. Er verlange von den lokalen Regierungen der Vereinigten Staaten, den Wettbewerb mit China im Auge zu behalten und behutsam mit China zusammenzuarbeiten.
Dazu wies Geng Shuang darauf hin, dass die chinesischen Botschaften und Konsulate in den USA und die Organisationen aller Art immer in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und den bilateralen Abkommen zwischen China und den USA gehandelt hätten. Der Austausch mit Regierungen auf allen Ebenen der USA ziele auf die Förderung des gegenseitigen Verständnisses, des Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ab. Dieser Austausch sei angemessen, legitim, unvoreingenommen und über jeden Vorwurf erhaben, so der Sprecher des chinesischen Außenministeriums weiter.