Washington
Bei einem von US-Präsident Donald Trump befohlenen Raketenangriff in Bagdad wurde in der Nacht zum Freitag einer der mächtigsten Militärs des Iran getötet. Dies bestätigte das US-Verteidigungsministerium am selben Tag. General Kassem Soleimani war Kommandant der Al-Kuds-Brigaden, die zu den Revolutionsgarden gehören und für Auslandseinsätze zuständig sind.
Trump habe die Tötung von General Soleimani als „defensive“ Maßnahme zum Schutz von US-Personal im Ausland angeordnet, erklärte das US-Verteidigungsministerium. Soleimani habe aktiv Pläne für Angriffe auf US-Diplomaten und -Soldaten im Irak und der gesamten Region vorangetrieben. Seine Al-Kuds-Brigaden seien für den Tod hunderter Soldaten der USA und von verbündeten Streitkräften verantwortlich.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, sagte am Freitag in Beijing, China lehne die Anwendung von Waffengewalt in internationalen Beziehungen nach wie vor ab und dränge die USA dazu, Zurückhaltung zu üben.