​Chinas Außenministerium weist die Meldung der Times als veraltete Farce zurück

2019-12-24 22:33:26

Beijing

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, hat am Dienstag in Beijing die Meldung von der britischen Zeitung „Times“ als veraltete Farce zurückgewiesen.

Ein früherer britischer Korrespondent namens Peter Humphrey berichtete vor kurzem in „Times“, dass ein britisches Mädchen vor kurzem im Supermarkt Tesco eine Weihnachtskarte gekauft und darin Informationen über Häftlinge im Qingpu-Gefängnis in der ostchinesischen Metropole Shanghai gefunden habe. So schrieb Humphrey in seinem Artikel, dass das „chinesische Unternehmen Zhejiang Yunguang Printing Corp. Ltd ausländische Häftlinge zur Herstellung der Weihnachtskarten zwinge“

Dazu erklärte Geng Shuang, all dies sei von Humphrey selbst erfunden und gehöre zu den veralteten Farcen. Angaben der zuständigen Behörde zufolge werden im Qingpu-Gefängnis in Shanghai keine ausländischen Häftlinge zur Arbeit gezwungen.

Der chinesische staatliche Fernsehsender CGTN hat auch in einem Exklusivinterview mit dem Geschäftsführer von Zhejiang Yunguang Printing Corp. Ltd, Lu Yuanbiao, die Darstellung von Humphrey dementiert. Der Artikel von Times entspreche nicht den Tatsachen. Es handle sich um grundlose Verleumdung. Sein Unternehmen habe gar keine geschäftlichen Verbindungen zu dem Qingpu-Gefängnis.


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