Beijing
Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums Geng Shuang am Montag habe das chinesische Volk zu bestimmen, wie China mit religiöser Glaubensfreiheit umgeht. China forderte die USA dazu auf, die Tatsachen zu respektieren und zu unterlassen, sich bei religiösen Angelegenheiten in Chinas Innenpolitik einzumischen.
In Folge einer Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo vom 20. Dezember wurden neun Staaten, darunter auch China, nach dem „Gesetzesentwurf der internationalen Religionsfreiheit“ 1998 vom US-Außenministerium in die sogenannte Liste „Staat mit besonderer Aufmerksamkeit“ gesetzt.
Dazu äußerte Geng, das Verhalten der USA ignoriere die Tatsachen und sei grundlos. Dagegen spreche sich China entschlossen aus. Die chinesische Regierung schütze rechtmäßig die Religions- und Glaubensfreiheit seine Bürger. Alle Nationalitäten in China hätten Religions- und Glaubensfreiheit. Zurzeit gebe es in China etwa 200 Millionen Gläubige, darunter über 20 Millionen Muslime. Es gebe in China rund 5500 religiöse Gruppen und 140.000 registrierte religiöse Veranstaltungsorte.
Anderen Meldungen zufolge hatte Mike Pompeo Vorwürfe gegen China und Russland erhoben, da diese Pompeo zufolge den Resolutionsentwurf für grenzüberschreitende humanitäre Hilfsleistungen in Syrien abgelehnt hätten. Dazu erklärte Geng Shuang, China habe den Umständen entsprechend und in Einklang mit den grundlegenden Interessen des syrischen Volkes bei der Abstimmung entschieden. China spreche sich vehement gegen die grundlosen Vorwürfe der USA aus.