

Madrid
Die 25. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Rahmenkonvention über Klimawandel in Madrid ist in ihre Endphase eingetreten.
Die Verhandlungen zwischen den verschiedenen Seiten stagnieren. Der Leiter der chinesischen Delegation und gleichzeitig stellvertretender Minister für Ökologie und Umwelt Chinas, Zhao Yingmin, sagte in einem Interview, China werde weiterhin mit positiver und konstruktiver Einstellung nach Gemeinsamkeiten suchen.
Die USA hatten im November bekanntgegeben, den gesetzlichen Prozess für den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen zu starten. Zhao erklärte dazu, trotz der heftigen Debatten auf der diesjährigen Konferenz seien sich alle Seiten einig, gegen Unilateralismus und Handelsprotektionismus vorgehen zu wollen. Diese würden das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft in die zukünftige Wirtschaftsentwicklung und den Kampf gegen den Klimawandel unmittelbar beeinträchtigen. Wie jeder wisse, könne die Begegnung des Klimawandels nicht durch Unilateralismus oder ein einzelnes Land geschehen.