Chinesisches Außenministerium über Beziehungen zu USA und Australien

2019-11-26 10:44:12

Beijing

Das chinesische Außenministerium hat sich am Freitag zu den Beziehungen mit den USA geäußert.

Außenministeriumssprecher Geng Shuang kritisierte zunächst den jüngsten Beschluss des US-amerikanischen Bundestelekommunikationskomitees (FCC) über die chinesischen Unternehmen Huawei und ZTE. Demnach soll aus Gründen der nationalen Sicherheit der Ankauf von Dienstleistungen und Einrichtungen von Huawei und ZTE durch US-Telekommunikationsbetreiber verboten werden.

Wenn man aus Sicherheitsgründen alle Türe schließe, lege man sich selbst Fesseln an, so der Sprecher.

Zudem wies der Sprecher die jüngste Aussage der assistierenden US-Außenministerin Alice Wells zurück, der zufolge der chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor Pakistan schwere Schuldenbelastungen herbeigeführt hätte und das Kooperationsmodell der USA dem chinesischen überlegen sei.

Dazu erklärte der chinesische Sprecher, die USA sollten ihren Worten Taten folgen lassen, anstatt bloß zungenfertig zu schwatzen und Unruhe zu stiften.

Zudem forderte der Sprecher die australischen Medien auf, die rosa Brille abzusetzen und nicht weiter verantwortungslos zu handeln. Damit reagiert er auf australische Medienberichte, denen zufolge ein Chinese namens Wang Liqiang ein übergelaufener Agent des chinesischen Geheimdienstes sein sollte. Chinesischen Polizeiangaben zufolge sei der Mann ein geflohener Verdächtiger. Ermittlungen gegen ihn wegen Betrug seien bereits eingeleitet worden, so der Sprecher.

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